Toqajew bezeichnete die Nachbarschaft zu Russland und China als strategischen Vorteil Kasachstans

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Kasachstan betrachtet seine Nachbarschaft zu Russland, China und den zentralasiatischen Staaten als strategischen Vorteil. Dies erklärte der kasachische Präsident Qassym-Schomart Toqajew in einer Vorlesung an der Universität der Vereinten Nationen in Tokio, berichtet Akorda.

„Kasachstan entwickelt eine umfassende strategische Partnerschaft mit seinen unmittelbaren Nachbarn – Russland, China und den Ländern Zentralasiens. Wir betrachten diese Nachbarschaft als strategischen Vorteil, der es Kasachstan ermöglicht, Vertrauen und Vernetzung in ganz Eurasien zu fördern“, betonte der kasachische Staatschef.

Er wies darauf hin, dass Astana auch die langfristige Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union ausbaut und die Kontakte im Nahen Osten, in Asien und den Ländern des Globalen Südens intensiviert. „Japan hat eine enorme Bedeutung für Kasachstan, und wir werden weiterhin bestrebt sein, unsere Freundschaft und Zusammenarbeit zu vertiefen, um neue Möglichkeiten in den Handels- und Investitionsbeziehungen zu erschließen“, betonte Toqajew.

„Ein solcher ausgewogener und unvoreingenommener Ansatz stärkt die konstruktive Diplomatie Kasachstans in einer zunehmend geopolitisch fragmentierten Welt“, fügte er hinzu.

Toqajew hält sich derzeit zu einem offiziellen Besuch in Japan auf, der am 20. Dezember endet. Während seines Aufenthalts hat der kasachische Präsident bereits Kaiser Naruhito getroffen und Gespräche mit Premierminister Sanae Takaichi geführt. Geplant ist auch die Teilnahme Toqajews am Gipfeltreffen Japan – Zentralasien.