Staatsoberhäupter Zentralasiens verurteilen Angriffsversuch auf Putins Residenz in Nowgorod

Wladimir Putin Foto von der Website rbk.ru

Der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev hat den Versuch eines Angriffs auf die Residenz des russischen Staatsoberhaupts Wladimir Putin in der Region Nowgorod entschieden verurteilt. Die beiden Staatschefs besprachen die Situation in einem Telefongespräch am 30. Dezember, wie der Pressedienst des Führers der zentralasiatischen Republik mitteilte.

Mirziyoyev betonte, dass solche Akte eine Bedrohung für Stabilität und Sicherheit darstellen, auch im Rahmen der Bemühungen um die Erreichung eines dauerhaften Friedens.

Darüber hinaus erörterten die Staatsoberhäupter Fragen der weiteren usbekisch-russischen strategischen Partnerschaft und Allianz im Kontext der Vereinbarungen auf höchster Ebene. Die Präsidenten tauschten Meinungen zu aktuellen Themen der internationalen Agenda aus und gratulierten sich gegenseitig sowie den Völkern beider Länder zum bevorstehenden Jahr 2026.

Wie der Pressedienst von Akorda berichtet, äußerte der kasachische Präsident Qassym-Schomart Toqajew in einem Gespräch mit Putin seine Verurteilung des Versuchs eines Angriffs auf die staatliche Residenz des russischen Präsidenten in der Region Nowgorod. Der Staatschef der Republik stellte fest, dass solche Handlungen nicht zur Förderung des Friedensprozesses und zur Suche nach einer politischen Lösung des Konflikts beitragen.

Gleichzeitig begrüßte Toqajew die erkennbaren Fortschritte im Verhandlungsprozess zur Ukraine-Regelung und betonte die Bedeutung der Fortsetzung politisch-diplomatischer Bemühungen zur Erreichung nachhaltiger Vereinbarungen.

In dem Telefongespräch erörterten die Politiker auch die aktuelle Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit und betonten, dass das zu Ende gehende Jahr für die kasachisch-russischen Beziehungen ereignisreich und erfolgreich war.

Zum Abschluss tauschten sie Neujahrsgrüße aus und wünschten den Völkern beider Länder Wohlstand und Gedeihen.

Auf die Situation mit dem Angriffsversuch auf Putins Residenz reagierte auch der kirgisische Präsident Sadyr Schaparow. Laut seinem Pressesprecher Askhat Alagosow äußerte das Staatsoberhaupt äußerste Besorgnis über die Berichte zu diesem Vorfall. Wie Schaparow erklärte, rufen solche Ereignisse ernsthafte Besorgnis hervor, da sie die Bemühungen zur politisch-diplomatischen Beilegung der Ukraine-Krise untergraben können.

Am Vortag hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow berichtet, dass die Ukraine in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember einen terroristischen Angriff auf die Residenz des russischen Präsidenten in der Region Nowgorod unternommen habe. An dem Angriff waren 91 Drohnen beteiligt, die alle durch die Luftverteidigungskräfte zerstört wurden. Der Außenminister fügte hinzu, dass das russische Militär Ziele für einen Vergeltungsschlag bestimmt habe.

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