Das Unternehmen Nestle Food ruft freiwillig bestimmte Chargen von Babynahrung zurück, die auf dem Gebiet Usbekistans vertrieben werden. Es handelt sich um trockene, schnelllösliche Milch- und Sauermilchmischungen. Grund für diese Maßnahmen ist die Feststellung eines potenziellen Risikos des Vorhandenseins des Toxins Cereulid in Rohstoffen von einem externen Lieferanten, heißt es in einer Mitteilung, die im Telegram-Kanal des ausländischen Unternehmens verbreitet wurde.
In der Veröffentlichung sind die Nummern der konkreten Produktionschargen angegeben, die demnächst aus den Verkaufsstellen entfernt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Rückruf Produkte mehrerer Marken betrifft: NAN 1 OPTIPRO, NAN 2 OPTIPRO, NAN Sauermilch, NAN Supreme und ALFARE Amino.
Wie das Unternehmen erläuterte, wurden trotz des minimalen Gehalts an gefährlichen Inhaltsstoffen und des Fehlens von Normen für den Gehalt des Toxins Cereulid in Lebensmitteln in Usbekistan im Rahmen einer globalen Nestle-Entscheidung zur Reduzierung potenzieller Risiken ab dem 5. Januar dieses Jahres Maßnahmen zum Rückruf einer begrenzten Anzahl von Babynahrungschargen auf dem Gebiet der zentralasiatischen Republik eingeleitet.
Gleichzeitig hat das ausländische Unternehmen Nestle Food die Aufsichtsbehörde benachrichtigt und ist bereit, den staatlichen Stellen und Verbrauchern die notwendigen Informationen über die auf dem usbekischen Markt ergriffenen Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Kunden, die zuvor Produkte gekauft haben, die möglicherweise das Toxin enthalten, können die Waren in der vom Unternehmen festgelegten Weise zurückgeben.
Es wird betont, dass dieser Rückruf nur eine begrenzte Anzahl von Babynahrungschargen betrifft. Daher bleiben Produkte anderer Chargen und andere Lebensmittel von Nestle weiterhin in den Regalen usbekischer Geschäfte.
Zuvor hatte das Unternehmen Nestle angekündigt, Babynahrung in Kasachstan zurückzurufen. Als Grund wurde ebenfalls das potenzielle Vorhandensein des Toxins Cereulid in einer Reihe von Produktionschargen angegeben. Es ist bekannt, dass ähnliche Maßnahmen in Russland und einigen europäischen Ländern eingeführt wurden.
Ergänzend sei angemerkt, dass Cereulid ein Toxin ist, das beim Kochen und erneuten Erwärmen von Speisen nicht zerstört wird. Die Aufnahme dieser Substanz in den Körper verursacht eine akute Lebensmittelvergiftung, begleitet von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen.
