44 aus den USA deportierte usbekische Staatsbürger sind in ihre Heimat zurückgekehrt

Die Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika haben einen weiteren Charterflug mit usbekischen Staatsbürgern organisiert, die sich illegal in den USA aufgehalten hatten. Das Flugzeug mit 44 Passagieren an Bord landete am Abend des 21. Januar in Taschkent, wie der Pressesprecher des Außenministeriums der zentralasiatischen Republik, Achrur Burchanow, mitteilte.

Der Beamte betonte, dass der Flug in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der amerikanischen Regierung organisiert wurde und seine Durchführung eine sichere und rechtzeitige Rückkehr der Usbeken in ihre Heimat gewährleistete. Nach Angaben des Mitarbeiters des Außenministeriums ist dieses Ereignis ein weiteres wichtiges Beispiel für die Partnerschaft zwischen den beiden Staaten.

Wie „Gazeta.uz“ berichtet, erklärte die US-Botschaft in Taschkent, dass die Rückkehr der deportierten Staatsbürger in ihre Heimat die Unerschütterlichkeit der Vereinigten Staaten in ihrem Engagement für die Beendigung illegaler Einwanderung und die Stärkung der Sicherheit ihrer Grenzen demonstriere. Die Diplomaten ihrerseits dankten ihren usbekischen Kollegen für die Unterstützung dieser Priorität.

Es wird präzisiert, dass der Deportationsflug von der amerikanischen Charterfluggesellschaft Omni Air International durchgeführt wurde. Das Flugzeug war mehr als 24 Stunden unterwegs und machte auf dem Weg drei Zwischenlandungen, unter anderem auf Flughäfen in Rumänien und Armenien.

Welches Land den Flug bezahlt hat, ist nicht bekannt.

Der US-Präsident Donald Trump hat wiederholt eine Verschärfung der Migrationspolitik angekündigt. Praktisch unmittelbar nach seiner Amtseinführung am 20. Januar 2025 begann die Ausweisung illegaler Einwanderer aus dem Land.

So hatte das US-Heimatschutzministerium bereits im Mai desselben Jahres dem usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev für die Organisation und Bezahlung eines Fluges gedankt, mit dem über hundert Staatsbürger zentralasiatischer Länder in ihre Heimat zurückkehrten.

Damals wurde präzisiert, dass sich unter den Passagieren Usbeken, Kirgisen und Kasachen befanden. Alle hatten sich illegal in den USA aufgehalten und standen auf der Liste von Ausländern, die abgeschoben werden sollten.

ℹ️ Seit dem 21. Januar 2026 haben die USA die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für Staatsbürger aus 75 Ländern, darunter Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan sowie Russland und Iran, ausgesetzt.

Vertreter des US-Außenministeriums fügten hinzu, dass die Visumerteilung so lange eingestellt bleibt, bis amerikanische Beamte die Verfahren zur Bearbeitung von Einwanderungsdokumenten überprüft haben, um den Zuzug von Ausländern zu verhindern, die Sozialhilfe und staatliche Leistungen in Anspruch nehmen würden.