Tadschikistan und Usbekistan beabsichtigen, das Volumen ihres bilateralen Handels auf 2 Mrd. USD zu steigern. Die entsprechende Vereinbarung wurde am 17. Februar in Duschanbe auf der 13. Sitzung der Zwischenstaatlichen Kommission für Handels- und Wirtschaftszusammenarbeit unter Beteiligung der Premierminister Kohir Rasulzoda (Tadschikistan) und Abdulla Aripov (Usbekistan) erzielt, berichtet „Khovar“.
Während der Sitzung erörterten die Seiten die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Investitionen, Energie, Industrie, Landwirtschaft, Verkehr, Zoll, Bildung und Kultur. Es wurde betont, dass die Stärkung der Zusammenarbeit im Industriesektor eine der prioritären Richtungen der gemeinsamen Aktivitäten bleibt. Im Anschluss an das Treffen wurde ein Protokoll über die gemeinsamen Aktivitäten der Zwischenstaatlichen Kommission unterzeichnet.
Nach Angaben der tadschikischen Seite belief sich der Warenumsatz zwischen den Ländern im Jahr 2025 auf 718,3 Mio. USD, was einem Anstieg von 22,5 % im Vergleich zum Jahr 2024 entspricht.
Am selben Tag fand ein Treffen des usbekischen Premierministers Abdulla Aripov mit dem tadschikischen Präsidenten Emomali Rahmon statt. Wie der Pressedienst des tadschikischen Staatsoberhaupts mitteilt, wurden bei dem Treffen die Perspektiven der Entwicklung und Erweiterung der tadschikisch-usbekischen Beziehungen erörtert, die auf strategischer Partnerschaft und allianzartiger Zusammenarbeit basieren.
Es sei darauf hingewiesen, dass Pläne zur Steigerung des Warenumsatzes auf 2 Mrd. USD erstmals im Frühjahr 2024 auf dem usbekisch-tadschikischen Investitions- und Wirtschaftsforum in Duschanbe während des Besuchs von Präsident Shavkat Mirziyoyev in Tadschikistan bekannt gegeben wurden. Damals wurde festgestellt, dass das Volumen des bilateralen Handels zwischen den Ländern in den letzten acht Jahren um das Dreifache gestiegen ist – auf 750 Mio. USD im Jahr 2023, und seit Anfang 2024 um weitere 40 %.



