Das Zentrum für Islamische Zivilisation (ZIZ) in Usbekistan hat Kooperationsmemoranden mit einer Reihe führender nationaler Massenmedien unterzeichnet. Die Dokumente sehen gemeinsame Medienprojekte und eine systematische Berichterstattung über die Aktivitäten des Zentrums im nationalen und internationalen Informationsraum vor, berichtet der Pressedienst des ZIZ.
Die Unterzeichnungszeremonie fand im Gebäude des Zentrums statt, wo sich die Medienvertreter auch mit den Museumsausstellungen vertraut machten. Zu den Partnern, mit denen Vereinbarungen getroffen wurden, gehören der Fernsehsender Dunyo bo‘ylab, die Nachrichtenagentur „Dunyo“ des usbekischen Außenministeriums, die Fernsehsender O‘zbekiston 24, O‘zbekiston Tarixi, O‘zbekiston sowie „Madaniyat va Marifat“.
Vor der Zeremonie wurde für die Gäste eine Führung durch die Ausstellungen des Zentrums organisiert. Den Teilnehmern wurden Abschnitte präsentiert, die der Geschichte der islamischen Zivilisation, dem wissenschaftlichen Erbe mittelalterlicher Gelehrter und archäologischen Funden gewidmet sind. Besondere Aufmerksamkeit der Delegation erregten die Ausstellungen über die Aktivitäten des Bayt al-Hikma – des berühmten Wissenschaftszentrums aus der Abbasidenzeit, in dem der Mathematiker Muhammad al-Chwarizmi arbeitete, sowie ein Abschnitt über den Gelehrten Ahmad al-Fergani.
Während der Führung informierten sich die Medienvertreter über interaktive Ausstellungen, die mit modernen Multimedia-Technologien erstellt werden, sowie über die Forschungsprojekte des Zentrums.
Die stellvertretende Direktorin des Zentrums, Gulnora Ganiyeva, teilte mit, dass die Aktivitäten der Einrichtung im Jahr 2025 aktiv in den Medien behandelt wurden. Ihrer Aussage zufolge wurden im Laufe des Jahres 3367 Materialien erstellt, darunter 739 Videobeiträge, 2422 Artikel und 28 Audiomaterialien. Weitere 178 Veröffentlichungen erschienen in ausländischen Medien.
Sie erwähnte auch, dass die offizielle Eröffnung des Zentrums für März dieses Jahres geplant ist. Im Laufe des Jahres 2026 werden im ZIZ internationale wissenschaftliche Foren, Symposien und Kulturveranstaltungen stattfinden. Im April sind Veranstaltungen zur Erforschung und Popularisierung des Erbes von Amir Temur geplant.
Im Rahmen der unterzeichneten Memoranden sind die Produktion von Dokumentarfilmen, Fernsehprogrammen, Sonderreportagen und Multimedia-Inhalten für digitale Plattformen geplant. Ebenso ist die Erstellung analytischer Materialien auf Basis der Ausstellungen des Zentrums, seltener Manuskripte und archäologischer Funde vorgesehen. Die Zusammenarbeit mit den Medien sieht auch die Erstellung von Materialien über das Zentrum in mehreren Sprachen und deren Verbreitung im internationalen Informationsraum vor.
ℹ️ Das Zentrum der islamischen Zivilisation wurde in Taschkent neben dem Komplex Hast-Imam errichtet. Das Gebäude ist im Stil mittelalterlicher Architekturdenkmäler ausgeführt, mit vier Portalen von jeweils 34 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel von 65 Metern. Hier sind ein Koran-Saal, ein Konferenzsaal mit 460 Plätzen und ein Museum eingerichtet, dessen Ausstellungen die gesamte Geschichte Usbekistans abdecken – von vorislamischen Zeiten bis zur Gegenwart. Das ZIZ soll zu einer Plattform für das Studium des Erbes der Vorfahren und dessen aktuelle Interpretation in Zusammenarbeit mit der Internationalen Islamischen Akademie Usbekistans sowie mit wissenschaftlich-aufklärerischen Zentren auf der ganzen Welt werden. Die Eröffnung des Zentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant.
Alle Materialien zum Thema sind im Dossier „Eröffnung des Zentrums für Islamische Zivilisation in Taschkent“ verfügbar.



